Zweifel an Wirksamkeit des Impfstoffs: Ministerium weicht aus, Medien schweigen | Von Paul Schreyer

Multipolar berichtete kürzlich über ein Papier des Robert Koch-Institutes (RKI), wonach die Qualität des Nachweises für eine Wirksamkeit der Impfstoffe von Biontech und Moderna, eine schwere Covid-19-Erkrankung zu verhindern, „sehr gering“ sei. Bei einer telefonischen Nachfrage dazu legte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums mitten im Gespräch auf. Ein anderer Sprecher antwortete kurz darauf schriftlich, allerdings ausweichend.

Ein Kommentar von Paul Schreyer.

Wie von Multipolar bereits berichtet, ist laut dem am 8. Januar vom RKI veröffentlichten 74-seitigen Papier die Wirksamkeit des Impfstoffs in der Altersgruppe ab 75 Jahre „nicht mehr statistisch signifikant“ schätzbar und „mit hoher Unsicherheit behaftet“. Die Qualität der Daten ist demnach, bezogen auf einen Nachweis der Verhinderung einer schweren Erkrankung, „sehr gering“ – und das über alle Altersgruppen hinweg. (PDF, S. 33)

Der Journalist Boris Reitschuster griff die von Multipolar zusammengetragenen Erkenntnisse am Mittwoch auf und befragte dazu auf der Bundespressekonferenz auch den Sprecher des Gesundheitsministeriums Sebastian Gülde. Dieser erklärte dabei lediglich (hier als Video), eine Impfeffektivität sei im RKI-Papier „ausgewiesen“. Das ist formal unstrittig, erklärt aber in keiner Weise die Aussagen aus dem Papier zur mangelnden Beweisqualität der Daten – sowie die Position der Regierung dazu.

Multipolar sandte am Mittwoch eine schriftliche Anfrage dazu an das Ministerium:

  • Inwieweit hält es die Bundesregierung für vertretbar, einen Impfstoff an eine Bevölkerungsgruppe auszureichen, dessen Wirksamkeit für diese Gruppe in der Studie zwar rechnerisch ausgewiesen, laut RKI aber „nicht mehr statistisch signifikant“ schätzbar, „mit hoher Unsicherheit behaftet“ und von „geringer Evidenzqualität“ ist?
  • Warum werden diese (gravierenden) Einschätzungen des RKI nicht im Rahmen einer Pressekonferenz sowie in Medienauftritten des Ministers öffentlich gemacht?
  • Laut dem RKI-Papier liegt die Effektivität des Biontech-Impfstoffs, eine schwere Covid-19-Erkrankung zu verhindern, über alle Altersgruppen gerechnet, lediglich bei 75 %, wobei die Schwankungsbreite des Messfehlers („Konfidenzintervall“) aufgrund einer ungewöhnlich niedrigen Zahl der Infizierten in beiden Studienhälften (Impfstoff- / Placebo-Gruppe) von eins (!) und vier (!) mit -152,6 bis +99,5 % ausgewiesen wird – die Zahl also in keiner Weise belastbar ist. Warum werden auch diese Zahlen nicht in gebotenem Maße öffentlich kommuniziert und inwieweit rechtfertigen sie aus Sicht der Regierung eine flächendeckende Ausreichung dieses Impfstoffes an die Bevölkerung?

Nach mehrfachen telefonischen Versuchen erreichte Multipolar am Freitagnachmittag eine Sprecherin des Ministeriums. Diese erklärte, man habe die schriftliche Anfrage erhalten, eine Antwort könne sich aber verzögern. Ein konkreter Termin wurde nicht in Aussicht gestellt. Auf weitere inhaltliche Nachfragen hin legte die Sprecherin mitten im Telefonat auf. Die Pressestelle war unmittelbar darauf zunächst telefonisch nicht mehr erreichbar.

Im Laufe des Nachmittags meldete sich dann Ministeriumssprecher Sebastian Gülde schriftlich und teilte mit: „Aus der Tatsache, dass nicht alle Altersgruppen in gleich hoher Zahl in die klinischen Prüfungen eingeschlossen worden sind, kann nicht abgeleitet werden, dass der Impfstoff nicht wirken würde“ – was so allerdings auch nicht behauptet worden war. Die konkreten Fragen beantwortete der Sprecher von Jens Spahn nicht, sondern schrieb abschließend lediglich, die „konkrete Formulierung der Zulassung seitens der EMA sowie der STIKO-Empfehlung zu weiteren Impfstoffen“ bleibe „abzuwarten“.

Auf seiner Webseite teilt das Ministerium aktuell mit:

„Mit der Informationskampagne ‘Deutschland krempelt die #Ärmelhoch’ wird ab sofort noch umfassender über die Corona-Schutzimpfung informiert. Dazu gehören Videoclips, Plakate, Anzeigen und Radiospots. In der ersten Phase der Impfungen geht es zunächst um diejenigen Menschen, die am dringendsten geschützt werden müssen.“

In einem dieser Werbespots der Regierung heißt es:

„Jetzt haben wir auch einen wirksamen Impfstoff.“

Auf die „sehr geringe“ Qualität des Nachweises für eine Wirksamkeit des Impfstoffs, eine schwere Erkrankung zu verhindern, wird in den Informationsangeboten der Regierung für die breite Öffentlichkeit nicht hingewiesen. Die großen Medien schweigen bislang ebenfalls dazu. Auch angesichts der ebenfalls im RKI-Papier dokumentierten, teils schweren Nebenwirkungen (1) ist das skandalös.

Anmerkungen:

(1) In der geimpften Gruppe von Biontech (etwa 20.000 Personen) kam es demnach zu einer Reihe von schweren Nebenwirkungen (S. 31 des Dokuments), die in vier Fällen als „impfstoffbezogen“ bezeichnet werden, darunter eine Herzrhythmusstörung. In vier weiteren Fällen, die als „möglicherweise durch die Impfung verursacht“ gewertet werden, traten Gesichtslähmungen auf, die laut Studie „vorübergehend“ („transient“) waren und in einem Fall erst mehr als sechs Wochen nach der Verabreichung der zweiten Impfstoffdosis auftraten.

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Die Bücher „Wir sind die Guten“, „Wer regiert das Geld?“ und „Chronik einer angekündigten Krise“ von Paul Schreyer werden in diesem Zusammenhang empfohlen.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 22. Januar 2021 im Magazin multipolar.

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Danke an den Autoren für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: MBLifestyle / shutterstock

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8 Kommentare zu: “Zweifel an Wirksamkeit des Impfstoffs: Ministerium weicht aus, Medien schweigen | Von Paul Schreyer

  1. Giorgio Plaz sagt:

    @Karl aus Oberschlesien

    Ich persönlich habe kein Problem damit, wenn jemand davon ausgeht, dass es den VIrus gar nicht gibt. Besser so, als dauernd Angst zu haben.

    Meine Meinung ist: Den Virus gibt es schon und Mutationen sind ganz normal und kein Grund, Angst zu haben.

    Wenn man die Mortalitätsrate anschaut, ist es ein Effekt im Prozentbereich. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Coronavirus am Ableben einer Person beteiligt ist, ist sehr klein – verglichen mit all den anderen Ursachen (wie Krebs, Kreislaufprobleme..).

    Momentan scheint es Mode zu sein, die sogenannte Übersterblichkeit anzuschauen, siehe z.B.
    https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps
    (runtersrcollen bis zur Graphik, die in zwei Stufen hochgeht, akkumulative Übersterblichkeit über ein Jahr, d.h. wieviele Personen sind mehr gestorben, "als erwartet".

    Scheint für 2020 in der EU irgendwo bei 5 Prozent zu liegen.
    Man kann dort auch die Kurven für andere Jahre dazunehmen, zum Beispiel für das Jahr 2018, da war sie auch "höher als erwartet", etwa ein Viertel verglichen mit 2020. Leider kann man das Jahr 2015 – in dem sie ggf. noch höher war, da nicht mehr einstellen. (da sprach niemand von einer Pandemie)

    Es relativiert sich so einiges, wenn man sich das über viele Jahre hin und für verschiedene Länder ansieht und vergleicht.

    Bei Internetsuchen nach solchen Dingen, stelle ich meistens den Zeitfilter auf frühere Jahre ein (nur Resultate von 2000 bis 2019 anzeigen). Ob man den Mortalitätsraten von 2021 inkl. Interpretationen noch vertrauen können wird, wenn sie dann mal vorliegen, ist für mich eine offene Frage.

    Die (absoluten) Werte der täglichen PCR Tests, mit denen die Leute seit einem Jahr täglich "bombardiert" werden, sehe ich mittlerweile als belanglos an.

    Man kann sich leicht ausrechnen, dass rein durch die Begrenztheit des Lebens, in der Schweiz etwa 250 Leute täglich sterben, in Deutschland etwa 2500 – ohne "Krankheiten".
    Das scheint vergessen zu gehen..

    Ich mache das salopp so (könnte sein, dass ich da einen Fehler mache – dann bitte sagen):

    Nehmen wir an, es gäbe nur eine Person auf der Welt, mit einer Lebenserwartung von 80 Jahren. Wenn sie (eines natürlichen Todes) stirbt, wird sie ersetzt.
    Ergibt 1 Todesfall alle 80 Jahre.
    Nun seien es 80 Millionen Leute (Deutschland), ergibt 80 Millionen (natürliche) Todesfälle in 80 Jahren.
    Pro Jahr wären das 80'000'000 / 80 = 1 Million Todesfälle.
    Pro Jahr (nehmen wir 400 Tage zur Einfacheit) wären das
    1'000'000 / 400 = 10'000 / 4 = 2500 (natürliche) Todesfälle pro Tag. Ohne Viren, Krebs, Verkehrsunfälle und andere Unglücksursachen.

    Jetzt kommen da noch ein paar Prozent durch den neuen Virus inkl. Mutationen hinzu.
    Ein Gegenargument dazu ist allerdings klar: Man kann sagen, dass diese Zahl ohne die Massnahmen (Abstandsregeln, Lockdown, Masken) viel höher rausgekommen wäre.

    Ob dieses Gegenargument Gewicht hat, kann man auch später beurteilen, wenn die man Anzahl Todesfälle pro Jahr von vielen Ländern mit unterschiedlich strengen Massnahmen miteinander vergleicht. Solche Vergleiche gibt es ja schon heute.

    In ein paar Jahrzehnten wird man vielleicht rückblickend sagen können, wieviel Prozent mehr Leute das in etwa waren.
    Falls die Zahl dann kleiner rauskommt, als heute erwartet, machen wir alle, besonders die Kleinunternehmer, die durch die Lockdowns in Insolvenz gehen mussten, eine Sammelklage bei der Politik.

    Falls das bis dann gesetzlich noch erlaubt sein wird.

  2. Karl aus Oberschlesien sagt:

    Wie wäre es, wenn wir davon ausgehen, den Virus gibt es gar nicht?! Und ALLE 'Mutationen' sind eine Lüge?! Glückauf.

    Wenn ein Prof.h.c.Dr.mult. Johann Menser so etwas sagt, was erzählen uns die, sogenannten, 'Wissenschaftler' dann für LÜGEN?
    (das Video, am Ende des Artikels)
    https://www.extremnews.com/nachrichten/politik/8a891803184e9e9

  3. Karl aus Oberschlesien sagt:

    #Germane, DANN werden wir in der 'Politik' aber sehr,sehr, SEHR spärlich besetzt sein. Glückauf.

  4. wasserader sagt:

    Auf RT Deutsch :

    "Bodensee: Dreizehn Pflegeheimbewohner sterben nach Corona-Impfung "

    40 Bewohner eines Pflegeheims wurden geimpft ,
    13 davon starben in knapp 4 Wochen und 14 weitere wurden positiv auf das Coronavirus getestet

  5. Jürg von Burg sagt:

    Schweinerei und meinem Blog folgend (blog.jvbc.ch) eigentlich kriminell. Qualifizierter Mord ist meine genaue Bezeichnung für den Sachverhalt!

  6. Giorgio Plaz sagt:

    1. Zur Datenanalyse
    1.a) Das obige Fehlerintervall des Erwartungswertes e von [e – 1.5*e, e + e] enthält ja die Null. Ein Fachmann kann das getrost als Nullmessung bezeichnen.

    1.b) Die ganze Datenanalyse (mit zugrundeliegenden Theorien, wie Gaussverteilung etc) funktioniert erst ab 3 Stichproben. Man kann sowas machen, um schnell eine Abschätzung für das weitere Vorgehen zu erhalten, aber für Aussagen mit Gewicht muss die Zahl der Messungen viel grösser als 3 sein, damit die Fehlerintervalle kleiner werden.

    Die Beurteilung "in keiner Weise belastbar" ist zwar korrekt, aber ich würde weiter gehen: Wenn die Werte für die mittleren Fehler und die Anzahl Messungen tatsächlich stimmen, müsste sich jemand, der sowas publiziert, schämen, oder riskieren, ausgelacht zu werden.

    2) Zur politischen Philosophie
    Die Fälle, in denen eine Impfung schiefläuft und gravierende Folgen hat, wird man wahrscheinlich in Kauf nehmen. Ganz im Sinne von: Vielen hats geholfen, ganz wenige haben Pech gehabt.

    Diese Interpretation wäre kompatibel zum Utilitarismus, einer Theorie aus der frühen Zeit der (politischen) Aufklärung. Der Utilitarismus kann aber giftig werden, wenn man nicht das Prinzip der Unantastbarkeit des Lebens dazunimmt.

    Ich weiss nicht, wie eine Betrachtung der Imfproblematik aus Sichtweise der Aufklärung herauskommen würde.

    Solange man niemanden zur Impfung zwingt, könnte es ok sein, vielleicht. Jede und Jeder muss selbst wissen, was er tut.

    Für Leute mit Nerven gibts z.B. auf bitchute das Video eines Dokumentarfilmes namens Vaxxed 2, in welchem eine kleine Gruppe von Leuten in einem Van kreuz und quer durch die USA fährt und mit betroffenen Familien redet.

  7. Germane sagt:

    #RULAI – gute Link, danke…

    Danke auch für den Beitrag an Paul Schreyer… man sollte das Bulletin dem Söder, Merkel, Spahn, Drosten, und wie sie alle heißen so lange auf den Kopf schlagen bis sie endlich anfangen ihren Job zu machen – Politik für die Mehrheit des Volkes unter Beachtung, Würdigung und Einbeziehung aller Belange und Wünsche auch der Minderheiten. Es sollte auch auf jeden Fall jegliche Art Immunität abgeschafft werden, ein Söder und all die anderen Politiker sollten nicht mehr und nicht weniger Rechte als ein Obdachloser in Deutschland haben und ihr Gehalt sollte dem Gehalt eines Pflegers, einer Krankenschwester gleichgesetzt werden. der Wohnort sollte im telefonbuch stehen, Diesntwagen sollten als steuerlicher Vorteil ebenso bei den Politikern wie bei jedem anderne Arbeitnehmer angesetzt werden. Generell sollte ein Politiker nicht anders behandelt werden als ein Arbeitnehmer, gleiche Steuer, gleiche Krankenkassen- Renten-, Arbeitslosen-, Pflegekassenbeiträge… beim Arzt sollten sie als Kassenpatient behandelt werden, niemals als Privatpatient… natürlich können sie eine Dienstwohnung bekommen, in Berlin Pankow, Mahrzahn oder Hellersdorf, in einer Platte, damit sie "Volksnah" arbeiten und wohnen können…. hihihi ich stelle mir gar Uschi vor, wie sie dynamisch die Treppe zur 17. Etage hoch rennt, weil der Fahrstuhl mal wieder kaputt ist… und ihr im Hausflur Söderlein begegnet, der in die 16. Etage hoch schnauft…

  8. RULAI sagt:

    https://brandnewtube.com/watch/sfK2lFUVeYySRqH

    "Professor Dolores Cahill: Why People Will Start Dying A Few Months After The First mRNA Vaccination"

    Warum das Sterben der Menschen wenige Monate nach der ersten mRNA-Impfung beginnen wird.

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